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Weltartenschutz-konferenz in Genf

Ende August fand die CITES-Weltartenschutzkonferenz in Genf in der Schweiz statt. Experten aus über 180 Ländern haben sich über den Schutz von wilden Tieren beraten. Wichtig dabei war die Diskussion über den Elfenbeinhandel. Darf man Elfenbein verkaufen,oder soll er verboten bleiben?

Beantwortet die folgenden Fragen in Zweiergruppen.

1. Lest den folgenden Satz: Die Stoßzähne eines Elefanten bestehen aus. Was ist Elfenbein? Wie heißt das auf Niederländisch?
2. Warum gab es wohl eine Diskussion über den Elfenbeinhandel? Besprecht eure Vermutungen auf Deutsch.
3. Seht auf einer Landkarte von Europa nach, wo die Schweiz liegt und wo in der Schweiz Genf liegt.

Lest den folgenden Text und beantwortet die Fragen. 

Was für und gegen Elfenbeinhandel spricht

Die meisten Länder wollen nicht, dass Elfenbein verhandelt wird. Mit dem Verbot, das es seit fast 30 Jahren gibt, sollen die Elefanten besser geschützt werden. Allerdings gibt es auch Länder, die erlauben wollen, dass mit Elfenbein Geld verdient wird. Zum Beispiel sagen die Vertreter des Landes Botswana, dass es in ihrem Land mittlerweile wieder sehr viele Elefanten gibt. Die Tiere würden immer wieder Felder zertrampeln und so die Ernten* der Landwirte zerstören.

Seit Kurzem dürfen in Botswana deshalb 400 Tiere im Jahr getötet werden. Botswana sagt, dass diese Tiere sowieso getötet werden und sie dann auch das Elfenbein verkaufen könnten. Die Regierung Botswanas hat gesagt, dass sie mit den Einnahmen* den Menschen im Land helfen wollen. Einige Expertinnen und Experten fänden es deshalb gut, wenn Botswana dieses Elfenbein verkaufen würde. Tierschützer sind aber dagegen.

Das erste Problem:Tierschützer befürchten, dass die Länder sich nicht daran halten würden, nur 400 Tiere zu töten. Es würden vielleicht mehr Tiere getötet, um noch mehr Geld mit dem Elfenbein zu verdienen – auch wenn das verboten wäre.

Das zweite Problem:Die Tierschützer befürchten außerdem, dass es nicht allen Ländern um den Schutz der Landwirte und deren Felder geht. Die meisten Länder, die mit Elfenbein handeln wollen, würden damit nur viel Geld machen wollen. 

Eine gute Nachricht:Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Artenschutzkonferenz stimmten gegen den Elfenbeinhandel. Handel mit Elfenbein wird also verboten bleiben.

* Ernten = oogsten

* Einnahmen = inkomsten

Quelle: https://www.zdf.de (Bewerkt)

Besprecht die folgenden Fragen in Dreiergruppen auf Deutsch.

4. Welche Argumente gibt es im Text fürund gegenden Elfenbeinhandel?
5. Seid ihr füroder gegenden Elfenbeinhandel? Begründet eure Meinung. 

Ergänzt den Satz: Ich bin für / gegen den Elfenbeinhandel, weil…

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